Als Samuel aufwacht und verschlafen zum Fenster geht, traut er seinen Augen nicht. Draußen ist alles weiß. "Oh, suuuuper!" freut er sich.

Im nächsten Moment kommt sein Vater herein. "Guten Morgen, Samy! Hast du gut geschlafen?"

Samuel nickt. "Heute können wir bestimmt ne Schneehütte bauen."

"Nun ja", grinst sein Vater, "da trifft es sich ja perfekt, dass dafür eine ganze Menge Schnee beräumt werden muss."

"Was? Schnee schippen? Den ganzen Hof?"

Sein Vater wiegt den Kopf. "Nicht den ganzen. Aber wir müssen die Tiere versorgen und überall herankommen. Außerdem helfe ich mit dem Traktor."

"Okay. Was dagegen wenn ich meine Freunde mit einlade"?

"Absolut nicht. Komm frühstücken. Dann geht's los."

Samuel zieht sich schnell an, schreibt seinen Freunden eine Nachricht und geht dann nach unten zum Frühstück.

Etwas später versammeln sich alle draußen auf dem verschneiten Gutshof. Es hatte so viel geschneit, dass seine Freunde kaum den Hauseingang erreichen konnten.

"Hallllllloooo und guten Morgen in unserem Snow Land!" begrüßte Samuel seine Freunde fröhlich.

"Meine Güte!" stöhnte Dominik. "Ich hab das Gefühl, dass bei euch noch mehr liegt. Ich hab ja bei uns heute früh schon geräumt."

Paul lacht: "Tja, die paar Meter Höhenunterschied machen's halt."

"Danke, dass ihr da seid und helft. Ich hab mir gedacht, wir könnten die Gelegenheit gleich mal nutzen, und eine coole Schneehütte bauen. Mein Dad schiebt mit dem Traktor die großen Haufen da hinten zusammen und wir schnappen uns die Schneeschaufeln, räumen Wege und Türen frei und so weiter."

"Und wenn alles frei ist", ergänzt Sarah, "bauen wir die Schneehütte."

"Genau."

"Dann nichts wie los!"

Geschlagene drei Stunden schoben, schippten und trugen die vier Freunde gefühlte Tonnen an Schnee quer über den Hof. Alles zu einem speziellen Platz, wo ein Schneeberg immer weiter anwuchs. Schließlich wurde es Mittag und Samuels Mutter rief die vier Schneeleute zum Essen.

"Was gibt's denn heute?" erkundigt sich Dominik mit knurrendem Magen.

"Samuel hat sich etwas ausgedacht." Sie schaut ihren Sohn an und sagt: "Vielleicht möchtest du ...?"

"Jepp. Also, Freunde. Wir sind ja inzwischen ziemlich bekannt in unserem schönen Städtchen Villstein. Da hab ich mir gedacht, es ist an der Zeit, einen Burger nach uns zu benennen?"

"Waaas?" lachen Sarah und Paul gleichzeitig los.

Inzwischen bringt Samuels Mutter vier Teller mit ganz speziellen Burgervariationen ins Esszimmer. Samuel und seine Freunde setzen sich, sprechen ein Dankgebet und beißen herzhaft zu.

"Boah, schmeckt das lecker", brabbelt Dominik - wie üblich mit vollem Mund.

"Achtung!" ruft Paul. "Du verlierst gleich was."

Aus Dominiks Burger tropft gerade ein wenig dickflüssiges Eigelb heraus.

"Hm, lecker", murmelt er mampfend und leckt den Tropfen genüsslich ab.

Sarah ist neugierig. "Sind die alle gleich? Nee, oder? Erzähl mal, was ist da alles drin?"

"Also", beginnt Samuel.

 

"Zunächst einmal braucht man ein Brötchen - Sorte egal - ganz nach Geschmack. Das Brötchen ein wenig aufbacken, damit es schön knusprig ist.

Jetzt werden Eier gebraten. Entweder 1-2 Eier für ein Rührei ...

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... oder 1 Ei (pro Person) für ein Spiegelei. Schön würzen. Auf die Spiegeleier lege ich dann gerne noch eine Scheibe Käse darauf. Jetzt schmelzen lassen.

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Jetzt kann man sich aussuchen, ob man lieber Wurst oder Schinken mag und platziert alles auf dem aufgeschnittnen Brötchen. Entweder erst das Ei und dann die Wurst oder umgekehrt. Ganz nach Belieben.

Für dich, Sarah, ist der Burger mit dem Rührei, da ich weiß, dass du kein Spiegelei magst."

"Och, das ist aber lieb von dir."

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"Ich persönlich mag mir den Schinken kurz anbraten und dann aufs Brötchen legen. Dann das Spiegelei mit der Käse drauf.

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Und fertig!

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Oh Mann! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Ich muss essen und nicht so viel quatschen."

Dominik lacht. "Also ich bin schon fertig. Wo ist der nächste?"

Jetzt müssen alle herzhaft lachen und lassen es sich gut schmecken.

 

 


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